CEREC Primescan 2.0 vs. Omnicam: Ein umfassender Scanner-Vergleich für 2026
After using both the CEREC Primescan 2.0 and Omnicam extensively in clinical practice, I can tell you that choosing between these scanners isn’t just about specs on paper—it’s about how they perform when you’re trying to capture that challenging subgingival margin on tooth #30 at 4:30 PM on a Friday.
📑 Inhaltsverzeichnis
- Scantechnologie und Bildqualität
- Scangeschwindigkeit und Arbeitsablauf
- Vergleich von Genauigkeit und Präzision
- Materialverträglichkeit und Herausforderungen beim Scannen
- Software-Integration und Funktionen
- Überlegungen zu Kosten und Nutzen
- Lernkurve und Schulung
- Technische Daten, auf die es ankommt
- Welcher Scanner passt zu Ihrer Praxis?
- Häufig gestellte Fragen
Both scanners have their strengths, and honestly, both have situations where they’ll make you want to reach for the impression material. Let’s break down the real-world differences that matter for your daily practice.
Scantechnologie und Bildqualität
Der grundlegende Unterschied liegt in der Art und Weise, wie diese Scanner Daten erfassen. Der Primescan 2.0 nutzt hochfrequente Strukturlichttechnologie, während der Omnicam auf aktive Triangulation mit LED-Beleuchtung setzt.
In practical terms, this means the Primescan captures significantly more data points per second—about 1 million versus the Omnicam’s 100,000. You’ll notice this immediately when scanning. The Primescan builds the 3D model almost instantaneously as you move the scanner, while the Omnicam has a slight lag that takes some adjustment if you’re switching between systems.
Unterschiede bei der Farberfassung
Here’s where things get interesting. The Omnicam captures true color images, which can be helpful for shade matching and patient communication. The Primescan 2.0 uses monochromatic imaging with artificial colorization.
Clinically, I’ve found the Omnicam’s color capture useful for complex shade matching cases, especially when communicating with labs about characterization. However, the Primescan’s monochromatic approach actually provides better contrast for margin definition, particularly in areas with bleeding or moisture.
Scangeschwindigkeit und Arbeitsablauf
The Primescan 2.0 is noticeably faster. A full-arch scan that takes about 45-60 seconds with the Primescan will typically require 90-120 seconds with the Omnicam. For single units, you’re looking at 15-20 seconds versus 30-45 seconds.
But speed isn’t everything. The Omnicam’s slower capture rate can actually be advantageous in certain situations. When scanning challenging areas like lingual surfaces of lower molars or deep subgingival margins, the Omnicam’s methodical approach sometimes captures details that quick passes with the Primescan might miss.
Überlegungen zum Arbeitsablauf in der Praxis
Der Primescan lässt sich nahtlos in die CEREC-Software 5.2 und neuere Versionen integrieren. Die Verarbeitung erfolgt nahezu in Echtzeit, sodass Sie fast unmittelbar nach dem Scan mit der Konstruktion beginnen können. Die Omnicam ist zwar mit allen CEREC-Softwareversionen kompatibel, benötigt jedoch mehr Verarbeitungszeit, insbesondere bei Vollbogenfällen.
One workflow advantage of the Omnicam: it’s more forgiving with scanning technique variations. New users often find it easier to get consistent results with the Omnicam, while the Primescan rewards proper technique but can be less forgiving of scanning errors.
Vergleich von Genauigkeit und Präzision
Beide Scanner übertreffen die Anforderungen der Norm ISO 12836 hinsichtlich der Genauigkeit beim intraoralen Scannen, zeigen jedoch in verschiedenen klinischen Situationen unterschiedliche Leistungen.
Der Primescan 2.0 zeichnet sich durch überragende Genauigkeit aus bei:
- Restaurationen einzelner Zähne (typischerweise ±15 Mikrometer)
- Brücken mit kurzer Spannweite (3–4 Felder)
- Implantat-Scannen mit Scan-Körpern
- Präparationsränder unter idealen Bedingungen
Die Omnicam eignet sich besonders gut für:
- Abdrücke des gesamten Gebisses (±20–25 Mikrometer)
- Fälle, bei denen eine umfassende Weichteilentnahme erforderlich ist
- Scannen bei suboptimalen Lichtverhältnissen
- Scannen auf nassem Untergrund
Klinische Herausforderungen
For deep subgingival margins, both scanners struggle, but the Primescan’s superior resolution gives it a slight edge when you can achieve proper isolation. The Omnicam handles moisture and minor bleeding better due to its imaging technology.
Posterior access is where technique matters more than technology. Both scanners require proper mirror positioning and patient management. The Primescan’s smaller scanning window requires more precise positioning, while the Omnicam’s larger capture area can be more forgiving.
Materialverträglichkeit und Herausforderungen beim Scannen
Beide Scanner kommen mit den meisten Dentalmaterialien gut zurecht, doch gibt es einige Unterschiede, die es zu beachten gilt:
Metalloberflächen
The Primescan handles existing metal restorations and implant components better than the Omnicam. If you’re doing a lot of implant work or scanning around existing PFM crowns, the Primescan has a clear advantage.
Stark reflektierende Oberflächen
Wet enamel and polished composite can challenge both systems. The Omnicam’s LED illumination sometimes provides better penetration through saliva films, while the Primescan requires more meticulous isolation.
Anforderungen an das Pulver
Keiner der beiden Scanner benötigt in den meisten Fällen Puder, doch bei schwierigen Fällen kann bei beiden Geräten eine leichte Puderauftragung von Vorteil sein. Der Primescan scheint etwas empfindlicher auf die Oberflächenreflexion zu reagieren, weshalb ich bei hochglanzpolierten bestehenden Restaurationen häufiger Puder verwende.
Software-Integration und Funktionen
Beide Scanner lassen sich in die CEREC-Software integrieren, es gibt jedoch Unterschiede im Arbeitsablauf:
Vorteile von Primescan 2.0:
- Echtzeit-Netzgenerierung
- Fortschrittliche, KI-gestützte Kantenerkennung
- Bessere Integration mit den Funktionen von CEREC Ortho
- Verbesserte Tools für den Implantat-Workflow
Vorteile von Omnicam:
- Echte Farbintegration mit Design-Software
- Bessere Kompatibilität mit älteren CEREC-Systemen
- Bewährte Arbeitsabläufe in externen Labors
- Nachweisliche Erfolge bei komplexen Fällen
Überlegungen zu Kosten und Nutzen
Der Primescan 2.0 stellt eine erhebliche Investition dar – in der Regel 30 bis 40 % mehr als der Omnicam. Ob dieser Aufpreis gerechtfertigt ist, hängt von Ihrem Fallmix und Ihren Praxiszielen ab.
Der Primescan ist die richtige Wahl für Sie, wenn Sie:
- Bearbeitung von CEREC-Einzelzahnbehandlungen mit hohem Durchsatz
- Legen Sie den Schwerpunkt stark auf Implantatversorgungen
- Möchten Sie einen möglichst schnellen Scan-Workflow?
- Plan zur Ausweitung auf kieferorthopädische Anwendungen
Die Omnicam könnte die bessere Wahl sein, wenn Sie:
- sind neu im Bereich der digitalen Abformungen
- Bearbeite komplexere Fälle mit mehreren Einheiten
- Arbeitet häufig mit externen Labors zusammen
- Sie suchen bewährte, zuverlässige Technologie
Lernkurve und Schulung
Beide Scanner erfordern eine angemessene Einweisung, doch die Lernkurven unterscheiden sich. Die Omnicam ist für neue Benutzer im Allgemeinen benutzerfreundlicher. Dank ihrer langsameren Erfassungsgeschwindigkeit bleibt mehr Zeit, um den Scanverlauf zu korrigieren, und die visuelle Rückmeldung ist intuitiver.
The Primescan’s speed can actually work against new users initially. It’s easy to move too quickly and miss areas, requiring rescanning. However, once you develop proper technique, the Primescan’s efficiency becomes addictive.
Rechnen Sie mit 2–3 Wochen regelmäßiger Nutzung, um sich mit dem jeweiligen System vertraut zu machen, und mit 2–3 Monaten, um echte Kompetenz zu erlangen. Die Investition in eine angemessene Schulung zahlt sich in Form von besserer Scanqualität und effizienterer Arbeitszeit aus.
Technische Daten, auf die es ankommt
Abgesehen von den Marketingangaben gibt es folgende technische Unterschiede, die sich auf den täglichen Gebrauch auswirken:
Größe der Scannerspitze: Der Primescan verfügt über eine etwas kompaktere Spitze, was den Zugang im Seitenzahnbereich erleichtert, jedoch eine präzisere Positionierung erfordert.
Cable management: Both use similar cable systems, but the Primescan’s cable feels more durable after extensive use.
Wartungsaufwand: Der Primescan muss seltener kalibriert werden, während der Omnicam regelmäßig gewartet werden muss, um seine Genauigkeit zu gewährleisten.
Welcher Scanner passt zu Ihrer Praxis?
After using both systems extensively, here’s my honest assessment:
Entscheiden Sie sich für den Primescan 2.0, wenn:
- Schnelligkeit und Effizienz stehen an erster Stelle
- Sie führen umfangreiche Implantatbehandlungen durch
- Einzelkronen machen den Großteil Ihrer CEREC-Fälle aus
- Sie möchten die neueste Technologie und können die Investition rechtfertigen
Entscheiden Sie sich für die Omnicam, wenn:
- You’re starting your digital impression journey
- Die Farbwiedergabe ist wichtig für Ihren Arbeitsablauf
- Sie arbeiten häufig unter schwierigen Scanbedingungen
- Das Budget ist ein entscheidender Faktor
Beide Scanner liefern bei sachgemäßer Anwendung hervorragende Restaurationen. Die „beste“ Wahl hängt eher von den spezifischen Anforderungen Ihrer Praxis, der Fallzusammensetzung und Ihren persönlichen Vorlieben ab als von einer absoluten technischen Überlegenheit.
Weitere CEREC-Tipps und Einblicke in die digitale Zahnmedizin
CerecTips.com bietet praktische Ratschläge für CEREC-Anwender und Patienten – kein leeres Gerede, sondern ehrliche Tipps von einem praktizierenden Digitalzahnarzt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich später von Omnicam auf Primescan 2.0 umsteigen?
Ja, beide Scanner nutzen dieselbe CEREC-Softwareplattform und werden an dieselbe Erfassungsstation angeschlossen. Für den Primescan ist jedoch die CEREC-Software 5.0 oder eine neuere Version erforderlich, sodass bei älteren Systemen möglicherweise Software-Updates erforderlich sind. Ihre bestehenden CEREC-Arbeitsabläufe und Fallakten bleiben vollständig kompatibel.
Wie unterscheiden sich die Scan-Zeiten bei Vollbogen-Fällen?
Der Primescan 2.0 führt Scans des gesamten Zahnbogens in der Regel in 45 bis 60 Sekunden durch, während der Omnicam dafür 90 bis 120 Sekunden benötigt. Allerdings sind beim Omnicam in schwierigen Bereichen oft weniger Nachaufnahmen erforderlich, sodass die Gesamtbehandlungszeit je nach Komplexität des Falls und Ihrer Erfahrung mit dem Scannen ähnlich ausfallen kann.
Welcher Scanner eignet sich besser für Patienten mit eingeschränkter Mundöffnung?
Both scanners have similar physical dimensions, but the Primescan’s faster capture rate means less time with the scanner in the patient’s mouth. The Omnicam’s slightly more flexible scanning technique can sometimes work better when access is severely limited, but neither has a significant advantage for trismus cases.
Bevorzugen Labore Aufnahmen von einem bestimmten Scanner gegenüber denen eines anderen?
Die meisten modernen Dentallabore akzeptieren STL-Dateien von beiden Scannern ohne Vorzug. Einige Labore verlangen jedoch ausdrücklich Omnicam-Scans für Fälle, die eine detaillierte Farbanpassung erfordern, während andere aufgrund der höheren Auflösung Primescan-Dateien für Implantatfälle bevorzugen. Erkundigen Sie sich bei Ihren bevorzugten Labors nach deren Workflow-Präferenzen.
Wie oft müssen diese Scanner kalibriert oder gewartet werden?
Der Primescan 2.0 muss alle 6 Monate oder nach 500 Scans kalibriert werden, je nachdem, was zuerst eintritt. Die Omnicam erfordert eine häufigere Wartung – in der Regel alle 3–4 Monate oder nach 300 Scans. Beide Systeme machen Sie darauf aufmerksam, wenn eine Kalibrierung fällig ist, und der Vorgang dauert mit den mitgelieferten Kalibrierungswerkzeugen etwa 10 Minuten.
