CEREC Primescan 2.0 vs. Omnicam: Welcher Intraoralscanner liefert im Jahr 2026 die besseren klinischen Ergebnisse?
After three years with both scanners in my practice, I can tell you the choice between CEREC Primescan 2.0 and Omnicam isn’t as straightforward as the marketing materials suggest. Both have earned their place in digital dentistry, but they excel in different clinical scenarios.
📑 Inhaltsverzeichnis
- Scan-Genauigkeit: Wo jedes System seine Stärken ausspielt
- Unterschiede im klinischen Arbeitsablauf
- Materialverträglichkeit und Integration von Konstruktionssoftware
- Patientenerlebnis und Komfort
- Kosten-Nutzen-Analyse zur Integration in die Praxis
- Konkrete klinische Szenarien: Welchen Scanner soll man wählen?
- Technische Spezifikationen, die klinisch von Bedeutung sind
- Sichern Sie die Zukunft Ihrer CEREC-Investition
- Die richtige Wahl für Ihre Praxis treffen
- Häufig gestellte Fragen
Let me share what I’ve learned from scanning thousands of preparations with both systems, including the real-world performance differences that matter for your daily workflow.
Scan-Genauigkeit: Wo jedes System seine Stärken ausspielt
Primescan 2.0: Überragende Präzision bei komplexen Fällen
The Primescan 2.0 consistently delivers better accuracy for challenging preparations. I’ve measured significant improvements in:
- Tiefe subgingivale Ränder: Dank der erweiterten Schärfentiefe werden Details an den Rändern erfasst, die die Omnicam oft übersieht
- Fälle mit mehreren Einheiten: Die kieferübergreifende Genauigkeit bleibt bei Scans des gesamten Zahnbogens stabil
- Implantat-Scannen: Die Erfassung des Scan-Körpers ist zuverlässiger, insbesondere bei abgewinkelten Implantaten
In meiner Praxis setze ich den Primescan 2.0 vor allem bei komplexen Kronen- und Brückenfällen ein, insbesondere wenn die Ränder mehr als 1 mm subgingival reichen. Der Unterschied in der Randschärfe ist in der Software sofort erkennbar.
Omnicam: Zuverlässige Leistung bei Standardrestaurationen
Don’t dismiss the Omnicam as outdated. For routine single-unit restorations, it delivers excellent results with some practical advantages:
- Konsistente Farberfassung: Vorhersehbarere Farbanpassung bei Restaurationen im Frontzahnbereich
- Schnellere Einarbeitungszeit: Neue Teammitglieder sind schneller einsatzfähig
- Bewährte Zuverlässigkeit: Durch den langjährigen klinischen Einsatz wurden die Scanprotokolle optimiert
Bei Inlays der Klasse II und bei Standardpräparationen für Kronen mit deutlich sichtbaren Rändern liefert die Omnicam stets klinisch akzeptable Ergebnisse.
Unterschiede im klinischen Arbeitsablauf
Geschwindigkeit und Effizienz
The Primescan 2.0 captures data faster, but this doesn’t always translate to shorter appointment times. Here’s why:
Vorteile von Primescan 2.0:
- Weniger Nachscans bei schwierigen Bereichen
- Bessere Leistung bei Nässe
- Eine weniger empfindliche Scan-Technik
Überlegungen zu Omnicam:
- Erfordert einen systematischeren Scan-Ansatz
- Reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit und Bewegung
- Bei aufwendigen Vorbereitungen sind möglicherweise mehrere Versuche erforderlich
In der Praxis schaffe ich die meisten Primescan 2.0-Scans 2–3 Minuten schneller als vergleichbare Omnicam-Scans, was vor allem daran liegt, dass weniger Nachaufnahmen erforderlich sind.
Protokolle zur Pulverauftragung
Beide Systeme können mit oder ohne Pulver betrieben werden, doch für optimale Ergebnisse sind unterschiedliche Vorgehensweisen erforderlich:
Primescan 2.0: Das puderfreie Scannen funktioniert in den meisten Fällen gut. Ich verwende Puder nur in folgenden Fällen:
- Stark reflektierende Metallrestaurationen
- Wet areas that can’t be adequately isolated
- Äußerst lichtdurchlässige Zahnsubstanz
Omnicam: Obwohl das Produkt als puderfrei beworben wird, erziele ich bessere Ergebnisse, wenn ich etwas Puder auftrage, und zwar bei:
- Alle subgingivalen Ränder
- Präparationen an stark durchscheinenden Zähnen
- Jeder Fall, in dem die Qualität des ersten Scans unzureichend erscheint
Materialverträglichkeit und Integration von Konstruktionssoftware
Arbeitsablauf bei der Restaurierung
Beide Scanner lassen sich nahtlos in die CEREC-Software integrieren, doch die Scanqualität wirkt sich auf die Effizienz der Konstruktion aus:
Primescan 2.0-Scans:
- Erfordert weniger manuelle Randanpassungen
- Eine bessere automatische Randerkennung bereitstellen
- Genauere Geometrien für Angebote erstellen
Omnicam-Scans:
- Möglicherweise ist eine manuelle Anpassung der Ränder häufiger erforderlich
- Profitieren Sie von einer sorgfältigen Planung Ihrer Scan-Strategie
- Lassen sich gut mit bestehenden Designvorlagen kombinieren
Auswirkungen der Materialauswahl
Die Wahl des Scanners kann den Erfolg bei der Materialauswahl beeinflussen:
For lithium disilicate crowns, both scanners provide adequate accuracy. However, the Primescan 2.0’s superior margin capture reduces the need for chairside adjustments.
For zirconia restorations, the Primescan 2.0’s enhanced accuracy becomes more critical, especially for posterior crowns where precise occlusal contacts are essential.
Beide Scanner eignen sich für die Präparation von Inlays und Onlays, allerdings bevorzuge ich für Inlays im Frontzahnbereich den Omnicam, da er eine bessere Farbanpassung an die endgültige Restauration bietet.
Patientenerlebnis und Komfort
Gestaltung der Scanner-Spitze und Manövrierfähigkeit
Die baulichen Unterschiede zwischen den Scannern wirken sich erheblich auf den Komfort der Patienten aus:
Primescan 2.0:
- Ein schlankeres Spitzenprofil verbessert den Zugang im hinteren Bereich
- Weniger Druck für hochwertige Scans
- Ein leiserer Betrieb verringert die Angst der Patienten
Omnicam:
- Vertraute Ergonomie für erfahrene Nutzer
- Vorhersehbare Scan-Anforderungen
- Festgelegte Protokolle für die Kommunikation mit Patienten
Auswirkungen der Scan-Dauer
Die Toleranz der Patienten ist unterschiedlich, doch kürzere Untersuchungszeiten verbessern die Mitarbeit:
- Einzelkrone: Primescan 2.0 ist in der Regel 30–45 Sekunden schneller
- Fälle mit mehreren Einheiten: Die Zeitersparnis summiert sich, oft auf insgesamt 2–3 Minuten
- Ganzkieferscans: Primescan 2.0 ist für Patienten deutlich angenehmer
Kosten-Nutzen-Analyse zur Integration in die Praxis
Überlegungen zur Investition in Ausrüstung
Die finanzielle Entscheidung geht über den ursprünglichen Kaufpreis hinaus:
Investitionsfaktoren von Primescan 2.0:
- Höhere Anschaffungskosten, aber höhere Effizienz
- Geringere Nacharbeitsquoten dank höherer Genauigkeit
- Erweiterte Indikationsbreite für komplexe Restaurationen
Das Leistungsversprechen von Omnicam:
- Geringere Anfangsinvestition
- Nachweislicher ROI für etablierte CEREC-Praxen
- Ausreichende Leistung für den Standard-Fallmix
Schulung und Umsetzung
Die Anforderungen an das Teamtraining unterscheiden sich erheblich:
Primescan 2.0: Intuitivere Bedienung, erfordert jedoch Kenntnisse der erweiterten Funktionen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Omnicam: Die anfängliche Lernkurve ist steiler, doch stehen dank jahrelanger klinischer Erfahrung umfangreiche Schulungsmaterialien zur Verfügung.
Konkrete klinische Szenarien: Welchen Scanner soll man wählen?
Komplexe Kronen- und Brückenfälle
Entscheiden Sie sich für Primescan 2.0, wenn Sie:
- Brücken mit mehreren Feldern, die mehr als drei Felder überspannen
- Tief subgingivale Präparationen
- Implantatgetragene Versorgungen
- Fälle, die höchste Präzision für eine optimale Passform erfordern
Allgemeine Zahnheilkunde
Omnicam eignet sich nach wie vor hervorragend für:
- Einzelne Seitenzahnkronen mit supragingivalen Rändern
- Inlays und Onlays der Klasse II
- Frontzahnkronen, bei denen die Farbanpassung entscheidend ist
- Praxen mit hohem Patientenaufkommen und standardisierten Arbeitsabläufen
Spezialanwendungen
For orthodontic treatment planning, both scanners provide adequate accuracy, though Primescan 2.0’s faster capture reduces patient movement artifacts.
For surgical guide fabrication, Primescan 2.0’s enhanced accuracy provides better implant placement precision.
Technische Spezifikationen, die klinisch von Bedeutung sind
Unterschiede bei Auflösung und Genauigkeit
Die technischen Spezifikationen führen zu konkreten klinischen Unterschieden:
- Primescan 2.0: Eine Genauigkeit von 5 μm ermöglicht eine präzise Erfassung der Ränder selbst unter schwierigen Bedingungen
- Omnicam: Eine Genauigkeit von 15–20 μm reicht bei korrekter Technik für die meisten Einzelzahnrestaurationen aus
Farbabtastungstechnologie
Beide Systeme gehen unterschiedlich mit Farben um:
Primescan 2.0: Verbesserte Farbgenauigkeit, erfordert jedoch bei im Labor gefertigten Restaurationen eine sorgfältige Farbabstimmung mit dem Labor.
Omnicam: Bewährte Farbprotokolle lassen sich sowohl in die Arbeitsabläufe am Behandlungsstuhl als auch im Labor gut integrieren.
Sichern Sie die Zukunft Ihrer CEREC-Investition
Software-Updates und Kompatibilität
Denken Sie an langfristigen Software-Support:
- Primescan 2.0: Erhält Vorrang bei neuen Softwarefunktionen und der KI-Integration
- Omnicam: Erhält weiterhin Updates, unterstützt jedoch möglicherweise zukünftige erweiterte Funktionen nicht
Integration mit neuen Technologien
The Primescan 2.0’s advanced hardware better supports integration with:
- KI-gestützte Designvorschläge
- Datenbanken für moderne Werkstoffe
- Verbesserte Algorithmen zur Farbanpassung
Die richtige Wahl für Ihre Praxis treffen
Übungsfragen zur Leistungsbeurteilung
Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie ehrlich abwägen:
- Wie hoch ist der Anteil komplexer mehrgliedriger Versorgungen an Ihren Fällen?
- Wie wichtig ist die Scangeschwindigkeit für Ihren Patientenfluss?
- Bevorzugt Ihr Team bewährte Arbeitsabläufe oder setzt es auf neue Technologien?
- What’s your budget for equipment upgrades over the next 5 years?
Überlegungen zum hybriden Ansatz
Manche Praxen ziehen es vor, beide Scanner zu behalten:
- Verwenden Sie Primescan 2.0 für komplexe Fälle
- Behalten Sie Omnicam für Routineversorgungen und als Ersatz
- Schulen Sie das Team in beiden Systemen, um maximale Flexibilität zu gewährleisten
Weitere CEREC-Tipps und Einblicke in die digitale Zahnmedizin
CerecTips.com bietet praktische Ratschläge für CEREC-Anwender und Patienten – kein leeres Gerede, sondern ehrliche Tipps von einem praktizierenden Digitalzahnarzt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich von Omnicam auf Primescan 2.0 umsteigen, ohne meinen Arbeitsablauf zu ändern?
The transition is generally smooth since both use the same CEREC Software platform. However, you’ll want to adjust your scanning technique to take advantage of Primescan 2.0’s enhanced capabilities, particularly for challenging cases where you might have previously used powder or multiple scan attempts.
Welcher Scanner eignet sich besser für eine neue CEREC-Praxis?
Neuen CEREC-Anwendern empfehle ich den Primescan 2.0. Die fehlertolerantere Scan-Technik und die überlegene Genauigkeit verringern die Frustrationen während der Einarbeitungsphase. Zwar ist die Anfangsinvestition höher, doch die verbesserte Erfolgsquote bei anspruchsvollen Fällen stärkt das Selbstvertrauen schneller, als wenn man sich mit mangelhaften Scans älterer Technologien herumschlagen muss.
Funktionieren beide Scanner bei externen Labors gleich gut?
Yes, both scanners export standard STL files that work with any lab accepting digital impressions. However, Primescan 2.0’s higher accuracy often results in better-fitting lab-fabricated restorations with fewer remakes, which labs appreciate and may influence their recommendations to other dentists.
Wie groß ist der Unterschied im Wartungsaufwand zwischen den beiden Systemen?
Both systems require similar routine maintenance – daily cleaning and periodic calibration. The Primescan 2.0’s newer technology includes some self-diagnostic features that can identify issues before they affect scan quality, potentially reducing unexpected downtime compared to the Omnicam.
Ist der Unterschied in der Farbgenauigkeit bei den fertigen Restaurationen erkennbar?
For chairside CEREC restorations, both scanners provide adequate color information for shade matching. The Primescan 2.0’s enhanced color capture becomes more valuable when communicating with labs or when precise shade documentation is critical for anterior esthetic cases. The difference is subtle but can be significant for demanding esthetic situations.
